Referenzen

Versickerungskonzept und Regenwassernutzung

Die Lebenshilfe errichtet im Triestingtal eine neue Werkstätte. Eine der zuküftigen Arbeitsgruppen wird sich mit Gartenbau beschäftigen. Daher wird ein Teil der (Dach-)Regenwässer in einer Zisterne gesammelt, um zur Bewässerung zur Verfügung zu stehen. Die Straßenwässer werden über Mulden versickert.

Die Arbeitsgruppe Gartenbau wird die anfallenden Regenwässer zur Bewässerung nutzen.

Beratung „Naturnahe Gestaltung des Firmengeländes“


Bestehende Artenvielfalt an der Böschung des Projektgebiets.

Im Rahmen der Förderschiene „Wirtschaft und Natur NÖ“ der WKNÖ wurde der Betreiber eines Gewerbebetriebs (SB-Waschstraße und Mietgaragen) vor Beginn der Bauarbeiten hinsichtlich der naturnahen Entwässerung und Gestaltung des Betriebsgrundstücks beraten.

Passend zum naturräumlichen Umfeld – eine bunte „Gstettn“ mit einzelnen feuchten Stellen – wurde empfohlen, den noch unbebauten Teil des Areals max. 2x/Jahr zu mähen, um die bestehende Artenvielfalt von Gras- und Blütenpflanzen zu erhalten. Ein Teil des Versickerungskörpers für die Dachwässer wird mit Schilf bepflanzt. Die hohe Verdunstungsleitung dieser Pflanzen trägt zur Entwässerung bei. Da die Waschanlage rund um die Uhr in Betrieb ist, wird neben einer einergiesparenden LED-Beleuchtung auch dafür gesorgt, dass diese insektenfreundlich gestaltet ist (Leuchten nach unten gerichtet bzw. geschlossen).

Erstbeurteilung Hangwasser

Im Zuge der Planungen für das Örtliche Raumordnungskonzept wurden in der Gemeinde Feistritz am Wechsel drei mögliche Erweiterungsgebiete ermittelt. Anhand der „Gefahrenhinweiskarte Hangwasser“ wurde eine Geländebegehung durchgeführt. Auf Basis der hier gewonnenen Erkenntnisse wurden in Kombination mit rechnerisch abgeschätzten Hangwasserabflüssen Hinweise zu notwendigen Maßnahmen gegeben.
Für die Gemeinde dient diese Erstbeurteilung (neben anderen Kriterien) als Entscheidungshilfe zur Erweiterung des Siedlungsgebiets.

Feldbrunnen für eine Marillenplantage im Burgenland

Obstplantage

Feldbrunnen zur Bewässerung einer Marillenplantage

Auf einem 5ha großen Grundstück im Bezirk Eisenstadt soll eine Marillenplantage errichtet werden. Die Bewässerung wird über einen Feldbrunnen erfolgen. Im Vorfeld wurde ein hydrogeologisches Gutachten zur grundsätzlichen Machbarkeit erstellt.

Versickerungskonzept und Baugrundgutachten

Für ein Logistikzentrum im Bezirk Wien Umgebung wurde ein Versickerungskonzept für eine Fläche von 2,4 ha ausgearbeitet. Im Zuge der Bodenaufschlüsse (Schürfe und Rammsondierungen) wurden 3 Versickerungsversuche gemäß ÖN B4422-2 durchgeführt sowie Grundwasser- und Bodenproben genommen. Aufgrund der inhomogenen Untergrundverhältnisse werden die anfallenden Regenwässer sowohl über Sickermulden als auch über unterirdische Schotterkoffer abgeleitet. Für die Errichtung der beiden Gebäude auf diesem Grundstück (teilunterkellertes Werkstatt-Büro-Gebäude, Tankstelle mit Waschstraße) wurde ein Baugrundgutachten erstellt.

Baugrunderkundung Versickerung Niederösterreich

Durch die Wechsellagerung von schluffigen und sandig-kiesigen Bereichen müssen die Versickerungselemente in unterschiedlichen Tiefen eingebaut werden.

Grundwasserbeeinflussung durch den Bau von Einfamilienhäusern

Ausgangssituation: Eine Gemeinde im Piestingtal plant die Errichtung von 5 Einfamilienhäusern. Während der Bauphase muss hierfür das Grundwasser abgesenkt werden. Zwei Anrainer erheben Einwendungen gegen das Bauvorhaben, da sie nicht an das öffentliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen sind und eine negative Beeinflussung ihrer Hausbrunnen durch die Absenkung befürchten.

Hydrogeologisches Gutachten:

Nach einer Brunnenaufnahme vor Ort und unter Einbeziehung von vorhandenen Daten aus diesem Gebiet wurde eine Lösung ausgearbeitet, die von allen Seiten mitgetragen werden kann.

Schnitt Brunnen

Ein Schnitt durch das Gelände zeigt, dass die Beeinflussung der Brunnen durch den Neubau nicht ausgeschlossen werden kann.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe für ein 3-geschossiges Bürogebäude

System einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe

System Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Im Zuge eines Energieoptimierungskonzepts für ein 3-geschossiges Bürogebäude in Wiener Neustadt soll eine Wasser-Wasser-Wärmepumpenanlage für Heiz- und Kühlzwecke errichtet werden. Die erforderliche Grundwasser-Entnahmemenge wurde mit etwa 13 l/s berechnet. Die Grundwasserstände im bebauten Projektgebiet liegen bei bis zu 1m unter Geländeoberkante.

Versickerungskonzept:

Aufgrund dieser Randbedingungen wurde als Versickerungssystem eine Sickerkaskade gewählt, um das begrenzte Areal möglichst effizient ausnützen zu können.